Alles was du über die Rosenernte wissen solltest

Rosenernte | Madame Dessert
Hier abgebildete Rosensorten: Gertrude Jekyll, New Dawn, Tuscany Superb, Guinee, Lichtkönigin Lucia

China, Indien, Persien und Europa – Überall erfreuen sich Menschen an dem Duft und Antlitz der Königin aller Blumen. Obwohl Rosenblüten optisch wie geschmacklich ein ganz besonderes Highlight sind, landen sie hierzulande nur selten auf dem Küchentisch. Deshalb möchte ich euch heute ein wenig in die duftende Welt der Rosen, die Besonderheiten der Rosenernte und einiger unwiderstehlicher Rezeptideen entführen.

Wichtig bei der Rosenernte

Bei der Ernte der edlen Gewächse solltet ihr darauf achten, tatsächlich duftende und vor allem ungespritzte Rosen zu verwenden. Die Art der Rose – ob Bauern-, Strauch- oder Rankrose – ist dabei nicht wichtig. Die beste Zeit zur Ernte ist am frühen Morgen, wenn der Tau der Nacht bereits verdunstet ist, und die Blüten ihr volles Aroma verströmen. Zu dieser Zeit ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Je reifer eine Rose ist, umso süßlicher ist übrigens ihr Geschmack.

Rosenernte | Madame Dessert

Möchtest du die Rose später im Ganzen kandieren, solltest du nur makellose Exemplare ernten, da verletzte Blätter später in Verbindung mit dem Zucker beginnen zu »weinen«. Den Rosenstiel solltest du auf einer Länge von etwa 5 cm abschneiden. So kannst du die Blüten später zum Trocknen bequem daran aufhängen.

Nach der Ernte muss die Blüte behutsam, bspw. mit einem kleinen Haarpinsel, gereinigt und von möglicherweise zwischen den Blättern lebenden kleinen Insekten oder Fremdkörpern befreit werden. Möchtest du die Blüte oder Blütenblätter getrocknet verwenden, kannst du sie nun auf Küchenpapier auflegen und an einen trockenen Ort stellen. Ansonsten sind die Petale, wie die Blütenblätter auch genannt werden, jetzt bereit zum Einsatz.

Rosige Rezeptideen

Getrocknet oder erntefrisch verwendet verleihen Rosen jedem Essen etwas ganz Besonderes und lassen sich dabei auf verschiedenste Weise einsetzen. Ob getrocknete Blütenblätter aufgebrüht im Tee, eingebacken in eine edle Tarte, als fein duftender Rosenzucker oder einfach nur als Augenschmaus über sommerliche Salate! Das in den Blütenblättern enthaltene ätherische Öl macht sie dabei so wunderbar duftend und schmackhaft. Einige besonders leckere Rosenrezepte möchte ich euch gerne hier auf meinem Blog vorstellen:

Zarter Rosenzucker
Feine Rosenbutter
Duftende Rosensahne
Edle Rosentarte
Süßer Rosensirup
Kandierte Rosenblüten

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei der lieben Angelika bedanken, aus deren wunderbarem Garten all die herrlichen Rosen, die ihr in den Rezepten findet, stammen. Danke für deine Unterstützung, deine Hingabe zum Gärtnern, die Liebe zum Backen und Lust am Experimentieren und nicht zuletzt deiner Fachkenntniss, mit der du mich immer wieder unterstützt! Dankeschön 

Rosensorten | Madame Dessert
Hier abgebildete Rosensorten: Sympathie, Gertrude Jekyll, Nostalgie, Schneewittchen, Flacon

Bist du auch auf den Geschmack gekommen?

Welches Rosenrezept wolltest du schon immer einmal ausprobieren oder hast du vielleicht schon ein Lieblingsrezept?

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