Eine Torte wie eine Blumenwiese. So könnte man diese florale Hochzeitstorte wohl am besten beschreiben. In diesem Beitrag zeige ich euch Schritt für Schritt, wie ihr diese Hochzeitstorte selbst backen könnt. Angefangen bei der Planung (denn ohja, ohne Planung geht bei solch einem Projekt einfach gar nicht), bis zur Zubereitung der einzelnen Komponenten wie Kuchenböden, Füllungen und Cremes und der Aquarell-Deko mit Buttercreme. Los geht’s.
Hochzeitstorte in Aquarell-Optik – meine bisher aufwendigste Motivtorte
Als mein Schwager Len und seine Maxie mich fragten, ob ich ihre Hochzeitstorte backen würde, gab es nur eine Antwort. Denn auch wenn ich grundsätzlich nicht auf Bestellung backe, mache ich für Familie natürlich eine Ausnahme.
Herausgekommen ist mein bisher aufwendigstes Backprojekt: eine zweistöckige Hochzeitstorte, die ich in liebevoller Kleinarbeit mit Minispachteln und Pinseln in einer Aquarelltechnik aus Swiss Meringue Buttercreme bemalt habe. Inspiriert wurde ich dabei vom traumhaften Brautstrauß der beiden. Getreu dem Motto »Hochzeitstorte meets Blumenwiese« ist so mein kleines, essbares Gemälde für das Brautpaar entstanden.
Im Inneren warten zwei völlig unterschiedliche Geschmackswelten – eine pro Brautpaarhälfte: In der oberen Etage wird es cremig-fruchtig mit Pistazie und Himbeere und einem unverschämt leckeren, salzig-süßen Pistazien-Crunch. In der unteren Etage gibt es eine sommerlich-exotische Kombination aus Mango und Maracuja mit einem Touch Lemon-Curd.
TIPP: Unterhalb des Beitrags findest du eine FAQ-Sektion zum Thema Hochzeitstorte backen. Solltest du hier eine Frage/Antwort vermissen, die du auch im Blogpost selbst nicht beantwortet findest, schreib sie mir gerne in die Kommentare und ich nehme sie mit in die FAQs auf.

Bestandteile der Hochzeitstorte im Aquarell-Look
Ja, man hätte es sich auch einfach machen und für die Hochzeitstorte zwei gleiche Etagen übereinander stapeln können. Aber ich wollte mit dieser Torte die beiden unterschiedlichen Brautpaarhälften und deren individuelle Vorlieben widerspiegeln.
Obere Etage / Maxies Etage (20 cm Durchmesser)
- Pistazien-Chiffon-Biskuit
- Vanillemilch-Tränke
- weiße Schoko-Ganache
- Himbeer-Curd
- Crunchy Pistaziencreme
- frische Himbeeren
- grüne Pistazienkerne
- Swiss Meringue Buttercreme
Untere Etage / Lens Etage (24 cm Durchmesser)
- Limettenkuchen
- Maracujasaft-Tränke
- weiße Schoko-Ganache
- Maracuja-Curd
- Zitronen-Curd
- Mangowürfelchen
- geröstete Kokosflocken
- Swiss Meringue Buttercreme

Warum ein Zeitplan bei so einer Torte unverzichtbar ist
Bei einer zweistöckigen Hochzeitstorte mit mehreren selbstgemachten Curds, zwei verschiedenen Böden, Ganache, großen Mengen an Buttercreme und einer aufwendigen Aquarell-Deko könnt ihr euch sicher vorstellen: Das schafft man nicht einfach mal eben an einem Nachmittag.
Damit am Ende nichts drunter und drüber geht (und ich am Hochzeitstag nicht völlig übernächtigt, haareraufend und verzweifelt vor der Torte stehe), und um die Frage »Wie plane ich eine zweistöckige Hochzeitstorte?« euch und mir zu beantworten, habe ich mir im Vorfeld einen genauen Zeitplan über drei Tage plus einen Planungstag im Vorfeld und den Hochzeitstag selbst (Tag 4) erstellt.
An dieser Stelle möchte ich auf das wundervolle Buch »Tolle Torten« meiner Freundin Elena Cremers hinweisen, das mir in der Planung und Zusammenstellung der Torte unheimlich geholfen hat. Absolute Kaufempfehlung! (Hab’s mir übrigens auch selbst gekauft)
Der Trick bei der Planung lautet: Zutaten und Komponenten so aufzuteilen, dass sie sich zeitlich und arbeitstechnisch sinnvoll ergänzen. Haltbare Dinge wie die Curds kommen zuerst dran, weil sie ohnehin ein paar Stunden zum Abkühlen brauchen und sich super im Kühlschrank oder sogar Gefrierschrank lagern lassen.
Die Böden folgen erst danach, damit sie frisch bleiben, aber trotzdem genug Zeit zum Abkühlen und Ruhen haben. Das macht sie nämlich später beim Schneiden, Füllen und Einstreichen viel einfacher zu handhaben.
Frische Zutaten wie Himbeeren und Mango kaufe ich bewusst erst kurz vor dem Zusammensetzen ein, damit alles so frisch wie möglich in die Torte kommt.
Die Dekoration der Torte selbst teile ich ebenfalls in zwei Etappen: Den Großteil der Aquarell-Bemalung erledige ich schon einen Tag vorher, damit am Hochzeitstag nur noch die letzten Feinheiten und der Transport anstehen. Stress in letzter Minute möchte ich mir (und euch, falls ihr das nachmacht) an so einem besonderen Tag nämlich wirklich ersparen.
Hier also mein Hochzeitstorten-Zeitplan zum Nachmachen, Anpassen oder einfach als Inspiration für euer eigenes Torten-Projekt.
Mein Zeitplan für eine zweistöckige Hochzeitstorte
Vorbereitung
- Torten-Planung abschließen
- Einkaufsliste erstellen
- haltbare Zutaten einkaufen
- Maracuja Curd zubereiten
- Himbeer Curd zubereiten
- Lemon Curd zubereiten
- Kokosflocken rösten
- 2x Limettenböden backen
- 2x Pistazien-Chiffon-Biskuitböden backen
- weiße Ganache zubereiten
- Frische Zutaten einkaufen (Himbeeren & Mango)
- Swiss Meringue Buttercreme zum Einstreichen & Zusammensetzen zubereiten
- Tortenböden beschneiden
- Mango-Maracuja-Torte zusammensetzen
- Himbeer-Pistazien-Torte zusammensetzen
- Swiss Meringue Buttercreme für die Dekoration zubereiten
- Buttercreme einfärben
- Torten-Etagen einzeln dekorieren | Part 1
- Torten-Etagen einzeln dekorieren | Part 2 (letzte Feinheiten)
- Torten-Etagen zur Location bringen
- Torte final zusammensetzen (Etagen aufeinander setzen & Schnittstelle dekorieren)
- Hochzeitstorte servieren
Zubereitung der Hochzeitstorte an Tag 1
Die Reihenfolge der Rezepte orientiert sich an der Zubereitung laut Zeitplan (siehe oben). Wir starten also an Tag 1 mit den Frucht-Curds.
Maracuja Curd zubereiten
Dieses Curd ist pur schon so unheimlich lecker, dass ich es pur essen und gleichzeitig darin baden möchte 😝 (Sorry, not sorry!) Es hat die perfekte Mischung aus fruchtig-säuerlicher Süße und absoluter Cremigkeit.
HINWEIS: Für das perfekte Maracuja bzw. Passionsfrucht Curd verwende ich frische Maracujas (kleiner und schrumpelig) oder Passionsfrüchte (größer und glatt). Für die angegebenen 75 g Maracujamark brauchte ich etwa 5 Früchte. Die genaue Anzahl hängt aber vom individuellen Saftgehalt der Früchte ab.
Zutaten für das Maracuja Curd
- 75 g Maracujamark
- 60 g Butter
- 1 Prise Salz
- 50 g Zucker
- 2 Eigelbe, Größe M
Halbiere die Maracujas und drücke das Fruchtfleisch durch ein Sieb, so dass die Kerne zurückbleiben. Gib das aufgefangene Mark dann mit Butter und Salz in einen kleinen Topf, bis die Butter geschmolzen ist.
Rühre in der Zwischenzeit den Zucker mit den beiden Eigelben in einer Schüssel glatt. Gieße die warme Maracuja-Butter in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren zur Ei-Masse.
Gib dann alles zurück in den Topf und rühre alles bei mittlerer Temperatur, bis das Curd eindickt.
Sowohl das fertige Maracuja Curd als auch die anderen beiden Curd Sorten kannst du nach dem Kochen entweder in keimfreie Schraubgläser oder direkt in Spritzbeutel abfüllen. Lagere sie bis zum Verwenden im Kühlschrank oder friere sie ein.
Himbeer Curd zubereiten
Zutaten für das Himbeer Curd
- ca. 500 g Himbeeren (TK oder Frisch) oder 200 g Himbeermark
- 25 g Zitronensaft
- 50 g Zucker
- 1 Prise gemahlene Vanille
- 1 Prise Salz
- 1 Ei, Größe M
- 5 g Speisestärke
- 60 g kalte Butter
Für dieses Rezept benötigst du 200 g Himbeermark, d.h. ohne Kernchen. Um sicher zu gehen, auch genug Mark zu erhalten, starte ich mit 500 g TK Beeren, die ich erwärme, bis sie zerfallen und dann durch ein feines Sieb streiche. Hast du pures Himbeermark, kannst du hiervon direkt 200 g abmessen. Solltest du am Ende zu viel Himbeermark haben, kannst du dieses für Getränke, Frühstücksbowls und Co verwenden.
Gib das Himbeermark zusammen mit Zitronensaft, Zucker, Vanille und Salz in einen kleinen Topf. Rühre das Ei mit der Speisestärke glatt und gib die Mischung ebenfalls dazu.
Erwärme die Mischung unter stetigem Rühren bei mittlerer Hitze, bis sie eindickt. Nimm den Topf dann vom Herd und rühre die kalten Butterstückchen nacheinander ein, bis sich alles homogen miteinander verbunden hat. Auch dieses Curd kommt wie oben beschrieben in keimfreie Gläser oder einen Spritzbeutel.
Lemon Curd zubereiten
Das Rezept für mein allerliebstes Lemon Curd findest du in meinem Beitrag zu den Zitronen Cupcakes. Dieses bereite ich immer auf Vorrat zu und friere es ein. Die Menge ergibt ca. 2-3 Einmachgläser.
Kokosflocken rösten
Den ersten Torten-Tag kannst du außerdem dafür nutzen, die Kokosflocken unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne herrlich aromatisch anzurösten. Sie sollten dabei schön gebräunt und herrlich duftend sein. Lass sie anschließend vollständig abkühlen und fülle sie dann in ein Glas mit Deckel ab.
Zubereitung der Hochzeitstorte an Tag 2
An Tag 2 werden die Böden gebacken, in Frischhaltefolie eingeschlagen und kühl gestellt. Durch das zeitige Zubereiten und Kühlen der Böden lassen sie sich bei der Weiterverarbeitung sauberer und einfacher schneiden und stapeln, da sie stabiler sind als frisch gebackene Böden. Frisch gebackene Böden krümeln und reißen dagegen leichter.
Saftige Limettenböden backen
Diese Böden sind saftig, aromatisch und vor allem stabil. Da lässt sich die obere Etage später ohne Probleme aufsetzen, ohne dass die untere Etage kollabiert.
HINWEIS: Die Zutaten entsprechen der Menge eines einzelnen Bodens, den du teilen kannst. Für meine Torte habe ich diesen zweimal gebacken (zwei 24 cm große Backformen passen leider nicht nebeneinander in den Ofen und ein Übereinanderbacken mit Umluft versuche ich in diesem Fall zu vermeiden). Beim Einkaufen brauchst du hiervon also die doppelte Menge der Zutaten.
Zutaten für 1 Limettenboden (ACHTUNG: Du benötigst 2 davon!)
- 185 g weiche Butter
- 30 g Zucker
- Abrieb von 2 BIO Limetten
- 4 Eier, Größe M
- 360 g Mehl
- 22 g Backpulver
- 1,5 Prise Salz
- 1,5 Prise Vanille
- 335 g Milch
Heize den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Lege eine 24 cm große Backform mit Backpapier aus und fette die Wände ein.
Schlage die Butter für einige Minuten hell und cremig auf. Gib dann den Zucker sowie den Limettenabrieb dazu. Schlage die Mischung für ca. 3 bis 5 Minuten weiter. Gib dann die Eier einzeln und nacheinander dazu und rühre sie jeweils für etwa 1 Minute unter.
Mische in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Vanille miteinander.
Gib die Mehlmischung in 2 bis 3 Etappen abwechselnd mit der Milch zum restlichen Teig. Rühre nur so lange, bis sich alles gerade so miteinander verbunden hat.
Fülle den Teig in die vorbereitete Backform und streiche ihn glatt. Backe den Limettenkuchen für etwa 50 bis 55 Minuten auf der mittleren Schiene (Stäbchenprobe!).
Lass den Kuchen für ca. 15 Minuten in der Form abkühlen. Löse ihn dann aus der Backform und wickle ihn noch warm luftdicht in Frischhaltefolie ein. Lagere ihn über Nacht im Kühlschrank oder friere ihn bis zum Abend vor der Verwendung ein.
Wiederhole alle Schritte ein weiteres Mal, so dass du am Ende zwei Böden hast.
Das Einschlagen des noch warmen Kuchens führt dazu, dass mehr Feuchtigkeit im Kuchen bleibt und er später saftiger ist.
Pistazien-Chiffon-Biskuitboden backen
Diese besondere Art des Biskuits ist super luftig und flauschig, ist dafür aber nicht besonders stabil und sinkt in der Mitte etwas ab. Man kann eben nicht alles haben ;P
HINWEIS: Da in meinem Ofen zwei 20 cm große Springformen gerade so nebeneinander passen, habe ich direkt den Teig für 2 Böden gemeinsam zubereitet und dann in zwei Backformen aufgeteilt.
Zutaten für 2 Pistazien-Chiffon-Biskuitböden
- 80 g grüne Pistazienkerne
- 6 Eier, Größe M
- 1 Bio Zitronen (Abrieb + Saft)
- 250 g Zucker
- 155 g Milch
- 110 neutrales Pflanzenöl
- 1 Prise gemahlene Vanille
- 220 g Mehl
- 13 g Backpulver
- 1 Prise Salz
Heize den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei 20 cm große Backformen mit Backpapier aus. Fette die Formen für diesen Kuchen NICHT ein!
Häcksle die Pistazienkerne sehr fein (aber Achtung: Nicht zu Mus verarbeiten).
Trenne die Eier. Gib das Eiweiß zusammen mit 1,5 EL Zitronensaft in eine saubere und fettfreie Schüssel und schlage es leicht schaumig auf. Rühre weiter und lasse dabei langsam 100 g des Zuckers einrieseln. Schlage das Eiweiß dann so lange weiter, bis es steife Spitzen bildet.
Verrühre in einer zweiten Schüssel Milch, Öl, Vanille und den Zitronenabrieb. Mische in einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver und Salz und siebe diese Mischung über die zweite. Gib die fein gehäckselten Pistazien dazu. Hebe alles vorsichtig und nur so lange unter, bis sich alles gerade so miteinander verbunden hat.
Hebe den Eischnee in zwei Etappen unter, bis eine glatte Masse entsteht und teile diese gleichmäßig auf die vorbereiteten Backformen auf. Lass sie 1-2 kurz auf deiner Arbeitsfläche aufdotzen und streiche die Oberfläche glatt.
Gib die Formen auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen und backe sie zuerst für 35 Minuten bei den eingestellten 160°C. Erhöhe dann die Temperatur auf 175°C und backe sie für weitere 10 Minuten.
Hole die fertigen Kuchen aus dem Ofen und stürze die Formen sofort kopfüber auf ein Kuchengitter. Da sie vorab nicht eingefettet wurden, fallen die Kuchen nicht aus der Form. Lass sie so vollständig erkalten.
Löse die Pistazien-Biskuitböden anschließend vorsichtig mit einem scharfen Messer oder einer spitzen Kuchenpalette aus der Form. Löse das Backpapier und schlage sie in Frischhaltefolie ein. Stelle sie dann über Nacht in den Kühlschrank.
Weiße Ganache zubereiten
Diese weiße Ganache verwende ich zum »Versiegeln« der Kuchenböden auf beiden Etagen. Sie werden dünn damit bestrichen, bevor ich Curds und andere Füllungen auftrage. Das verhindert, dass sie von den Böden aufgesaugt werden und darin verschwinden.
HINWEIS: Theoretisch kannst du statt der weißen Ganache auch einfach etwas von der Swiss Meringue Buttercreme (siehe unten) verwenden. So sparst du dir eine zusätzliche Komponente und damit natürlich auch Zeit- und Arbeitsaufwand. Ich wollte aber gerne noch eine weitere Geschmackskomponente für die Torte. In diesem Sinne: You do you!
Zutaten für die weiße Ganache
- 300 g weiße Kuvertüre
- 250 g Sahne
- 1 Prise gemahlene Vanille
Hacke die Kuvertüre sehr fein und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Erwärme dann die Sahne zusammen mit der Vanille in einem kleinen Topf bis sie gerade so kurz vor dem Köcheln ist und gieße sie über die Kuvertüre. Lass die Mischung 2 Minuten stehen, damit die Schokolade anschmelzen kann.
Stelle dann mit Hilfe eines Pürierstabs auf niedriger Stufe eine Emulsion her (homogene Masse). Decke die glatte, glänzende Schokoladenmasse direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab. Lass sie über Nacht im Kühlschrank festwerden.
HINWEIS: Vor dem Zusammensetzen der Torte muss die gut durchgekühlte Ganache dann noch kurz auf mittlerer Stufe aufgeschlagen werden (Achtung: Nicht so viel und lange aufschlagen!), bis sich standfeste Spitzen bilden.
Zubereitung der Hochzeitstorte an Tag 3
Tag 3 ist der wichtigste und und zugleich der nervenaufreibendste Tag in der Zubereitung. Denn an diesem Tag werden alle vorbereiteten Komponenten in die beiden Etagen zusammengesetzt. Damit auch alles gut zusammenhält, braucht es aber erst noch einen deliziösen »Kleber«. Und das ist in diesem Fall eine Swiss Meringue Buttercreme.
HINWEIS an alle (vermeintlichen) Buttercreme-Hater: Im Gegensatz zur amerikanischen Buttercreme, die praktisch nur aus Butter und Zucker besteht, ist eine Swiss Meringue Buttercreme nicht zu süß, herrlich cremig und tatsächlich lecker.
Swiss Meringue Buttercreme zubereiten
Die zweite PortioneDie Swiss Meringue Buttercreme habe ich auf 2 Etappen aufgeteilt: Einmal eine große Portion zum Zusammensetzen und Einstreichen der Torte und einmal eine kleinere Portion für die florale Dekoration mit Buttercreme-Blumen im Aquarell-Look.
Das hat mehrere Gründe. Erstens wird die Creme zu unterschiedlichen Zeitpunkten benötigt und frisch hergestellt lässt sich die Creme auf am leichtesten verarbeiten. Zweitens wäre die komplette Menge der benötigten Buttercreme viel zu viel für meine Rührschüssel. Die Menge würde ganz einfach nicht in eine einzige Schüssel passen. Drittens kann ich durch das Aufteilen und Nacheinander zubereiten besser abschätzen, wie viel Creme ich für die einzelnen Schritte zur Verfügung habe und kann notfalls etwas Creme von der zweiten Portion zum finalen Glattstreichen der Torte verwenden.
Die Zubereitung an sich ist aber gleich, egal wie viel Creme letztendlich hergestellt werden soll. Deshalb verweise ich bei der Dekoration der Hochzeitstorte weiter unten im Post einfach auf die hier aufgeführten Mengen.
Eventuell hast du nach der Zubereitung einige Eigelbe übrig. Diese kannst du entweder einfrieren oder aber in folgenden Rezepten mit Eigelb verwenden.
Für die Herstellung der Swiss Meringue Buttercreme solltest du ein Zuckerthermometer o.ä. verwenden, damit du die perfekte Temperatur der Ei-Masse von 65°C abpassen kannst.
Zutaten der Swiss Meringue Buttercreme zum Zusammensetzen & Einstreichen
- 440 g Eiweiß (entspricht ca. 13-14 Eiern, Größe M)
- 340 g feiner Zucker
- 1 TL Salz
- 840 g weiche Butter
- 2 Prise gemahlene Vanille
Zutaten der Swiss Meringue Buttercreme für die Dekoration
- 220 g Eiweiß (entspricht ca. 7 Eiern, Größe M)
- 180 g feiner Zucker
- 1/2 TL Salz
- 420 g weiche Butter
- 1 Prise gemahlene Vanille
Stelle zuerst die Swiss Meringue Buttercreme zum Zusammensetzen und Einstreichen her. Die zweite Portion für die Dekoration stellst du nach dem Zusammensetzen der Torte her.
Gib Eiweiß, Zucker und Salz in eine große Metallschüssel (bestenfalls die Schüssel deiner Küchenmaschine) und stell sie auf ein Wasserbad. Das Wasser sollte dabei etwa 2 cm hoch im Topf stehen und den Boden der eingesetzten Schüssel nicht berühren.
Erhitze das Wasser im Topf bei mittlerer Temperatur auf dem Herd. Rühre dabei die Ei-Masse stetig mit einem Schneebesen bis sie eine Temperatur von 65°C erreicht hat.
Nimm dann die Schüssel aus dem Wasserbad und stelle sie in deine Küchenmaschine. Schlage die Masse mit dem Schneebesenaufsatz auf hoher Geschwindigkeit so lange auf, bis sich steife Spitzen bilden und sie Zimmertemperatur erreicht hat. Das kann je nach Jahreszeit und Raumtemperatur bis zu 20 Minuten dauern. Ich persönlich habe mit an der Schüssel angelehnten Kühlakkus nachgeholfen, da das Thermometer bei uns knapp 30°C angezeigt hat.
Reguliere die Geschwindigkeit dann etwas nach unten und gib esslöffelweise nacheinander die weiche Butter dazu. Keine Sorge: Zwischendurch wird die Creme gar nicht mal so schön aussehen, aber das wird. Versprochen.
Gib danach die Vanille dazu und rühre alles noch einmal für einige Minuten weiter. Die Masse sollte jetzt schön cremig und glatt sein. Da sie aber auch herrlich luftig ist und Luftblasen zum Einstreichen nicht besonders geeignet sind, kannst du sie wenn möglich zum Schluss noch einmal für etwa 10 Minuten mit dem Flachrührer bei niedrigster Stufe rühren lassen.
Nun ist die Creme fertig. Sollte sie an warmen Tagen viel zu weich zum Verarbeiten sein, kannst du sie für kurze Zeit (aber Achtung: Nicht zu lange!) in den Kühlschrank stellen. Ansonsten kann es jetzt mit dem Zusammensetzen, Einstreichen und später auch dem Dekorieren der Torte los gehen.
Tiny To-Dos vor dem Zusammensetzen
Zum Zusammensetzen der beiden Torten-Etagen sind nun fast alle Komponenten hergestellt. Bevor es damit losgeht, müssen aber noch die frischen Früchte und Tränken vorbereitet werden.
Extra-Zutaten zum Zusammensetzen
- ca. 250 g frische Himbeeren
- 1 Mango
- ca. 60 g grüne Pistazien, ganz oder bereits gehackt
- ca. 100 ml Vollmilch
- 1 TL Vanillextrakt
- ca. 120 ml Maracujansaft
- ca. 150 g Crunchy Pistaziencreme mit Meersalz (Ich verwende Peacetazie von Brandgut)
Wasche die Himbeeren und tupfe sie sanft trocken. Ich verwende nur super frische und unbeschadete Beeren, damit sich die Torte länger hält. Schäle außerdem die Mango (am leckersten sind meist Flugmangos oder Mangos aus dem Asiamarkt) und schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfelchen.
Hacke für die obere Etage grüne Pistazien (oder kaufe sie bereits gehackt). Rühre außerdem Milch mit Vanilleextrakt als Tränke an und stelle dir Maracujasaft bereit. Fülle die crunchy Pistaziencreme in einen Spritzbeutel für eine einfachere Handhabung.
Hilfreiche Werkzeuge für das Zusammensetzen der Hochzeitstorte:
- großes, scharfes Messer oder ein Tortenbodenschneider
- mehrere Spritzbeutel für Cremes und Füllungen
- Drehteller
- Tortenscheiben bzw. Cakeboards (1x 24 cm, 1x 20 cm)
- mehrere Teigschaber
- Kuchenpaletten bzw. Winkelpaletten zum Einstreichen und für die Blumendekoration
- großer Tortenspachtel
- Rundhölzer als Tortenstütze, alternativ dicke Strohhalme
Schnapp dir deine gekühlten Tortenböden, begradige sie gegebenenfalls und teile sie dann jeweils einmal waagerecht. Du solltest nun jeweils 4 ca. 24 cm große Limettenböden oder 4 ca. 20 cm große Pistazien-Chiffon-Biskuitböden haben.

Mango-Maracuja-Torte zusammensetzen
Vor dem Schichten bzw. Zusammensetzen der beiden Torten-Etagen solltest du dir einmal alle benötigten Werkzeuge und die einzelnen Komponenten der beiden Etagen bereitstellen. Dafür liste ich dir nachfolgend noch einmal alles auf, was du brauchst:
Für die Mango-Maracuja-Torte benötigst folgende Komponenten:
- 2 x Limettenkuchen, jeweils begradigt und halbiert
- Maracujasaft-Tränke
- weiße Schoko-Ganache, vor dem Verwenden kurz aufschlagen
- Maracuja-Curd, in einem Spritzbeutel
- Zitronen-Curd, in einem Spritzbeutel
- Mangowürfelchen
- geröstete Kokosflocken
- Swiss Meringue Buttercreme, in einem Spritzbeutel
Falls noch nicht erledigt: Begradige die Limettenkuchen und halbiere sie je einmal. Als ersten/untersten und letzten/obersten Boden der Torte solltest du jeweils die Kuchenböden mit der geraden Unterseite verwenden. Für die Oberkante der Torte wird der Boden einfach einmal umdrehen, so dass sie möglichst gerade abschließt. Lege dir diese beiden also entsprechend zurecht. Nun kann die Stapelei beginnen.
Befeuchte ein Küchenpapier, lege es auf deinen Drehteller und platziere ein 24 cm großes Cakeboard mittig darauf. Das feuchte Küchenpapier verhindert, dass die Torte auf dem Drehteller hin und her rutscht.
Gib einen Klecks Ganache auf das Cakeboard und setze den ersten Limettenboden darauf. Tränke ihn mit Hilfe eines Backpinsels mit etwas Maracujasaft. Gib ca. 2 Esslöffel Ganache darauf und verstreiche sie dünn. Sie dient wie eine Trennmauer zwischen Boden und Füllungen.
Spritze jetzt einen Ring aus Swiss Meringue Buttercreme auf, der nicht ganz bis an den Rand des Bodens reicht. Er sorgt dafür, dass beim Stapeln keine Füllung nach außen dringt. Spritze dann mit jeweils gleichem Abstand drei weitere Ringe wie im Foto zu sehen auf.

Fülle die entstandenen Lücken abwechselnd mit Maracuja Curd und Lemon Curd auf. Ich wechsle hier je Tortenboden mit welchem der beiden ich außen beginne. So hat man später in jedem Bissen Torte alle Komponenten vereint. Verteile Mango-Würfel auf dem Maracuja Curd und streue geröstete Kokosflocken darüber. Fertig ist die erste Schicht.
Lege dann den zweiten Boden auf und drücke ihn sehr vorsichtig auf die erste Schicht. Achte dabei darauf, dass er passgenau zum unteren Boden und komplett waagerecht liegt. Wiederhole dann alle Schritte von der Tränke bis zum Boden auflegen, bis du den letzten Boden einmal drehst und als glatten Abschluss auflegst.
Streiche die fertig geschichtete Torte dann einmal dünn mit Buttercreme ein und stelle sie für mindestens 30 Minuten kühl. Diese erste, grobe Creme-Schichte nennt man auch Krümelschicht, da sie die Krümel der Kuchenböden bindet und du die Torte später einfacher schön glatt einstreichen kannst. Durch das Kühlen wird sie außerdem stabiler.
Nach der Kühlzeit wird die Torte dann final eingestrichen. Trage dazu rundherum und obendrauf Creme auf und streiche sie mit einer Tortenpalette glatt. Stelle sie dann ein weiteres Mal für mindestens 30 Minuten kühl.
Während der ersten Kühlzeit kannst du bereits mit dem Zusammensetzen der oberen Torten-Etage beginnen.
Himbeer-Pistazien-Torte zusammensetzen
Nun ist die Torte auch schon bereits zum Servieren gewesen.Während die Mango-Maracuja-Torte kühlt, geht es mit der oberen Torte weiter. Stelle dir auch hier wieder zuerst alles, was du zum Schichten brauchst bereit.
Für die Himbeer-Pistazien-Torte benötigst du folgende Komponenten:
- 2 x Pistazien-Chiffon-Biskuit, jeweils begradigt und halbiert
- Vanillemilch-Tränke
- weiße Schoko-Ganache
- Himbeer-Curd, in einem Spritzbeutel
- Crunchy Pistaziencreme, in einem Spritzbeutel
- frische Himbeeren
- grüne Pistazienkerne
- Swiss Meringue Buttercreme, in einem Spritzbeutel
Verfahre mit den Böden wie bei der ersten Torte. Befeuchte auch hier ein Küchenpapier, lege es auf deinen Drehteller und platziere diesmal ein 20 cm großes Cakeboard mittig darauf.
Gib einen Klecks Ganache auf das Cakeboard und setze den ersten Pistazien-Chiffon-Biskuit darauf. Tränke ihn mit etwas Vanillemilch. Gib ca. 2 Esslöffel Ganache darauf und verstreiche sie dünn.
Spritze einen Ring aus Swiss Meringue Buttercreme auf, der nicht ganz bis an den Rand des Bodens reicht. Spritze dann mit jeweils gleichem Abstand zwei weitere Ringe wie im Foto zu sehen auf.

Fülle die entstandenen Lücken abwechselnd mit Himbeer Curd und crunchy Pistaziencreme auf. Auch hier wechsle ich je Tortenboden mit welchem der beiden ich außen beginne. So entstehen pro Ebene entweder 2 Ringe Himbeer Curd und ein Ring Pistaziencreme oder umgekehrt.
Setze die frischen Himbeeren auf das Himbeer Curd und streue gehackte, grüne Pistazien darüber. Fertig ist auch hier die erste Schicht der Himbeer-Pistazien-Torte.
Lege dann auch hier den zweiten Boden passgenau auf, drücke ihn sehr vorsichtig an und wiederhole alle Schritte von der Tränke bis zum Boden auflegen. Drehe den letzten Boden, damit die glatte Unterseite nach oben zeigt und drücke ihn sanft an.
Streiche die fertig geschichtete Torte einmal dünn mit Buttercreme ein und stelle sie ebenfalls für mindestens 30 Minuten kühl. Nach der Kühlzeit wird auch diese Torte noch einmal final eingestrichen und ein weiteres Mal kühl gestellt.
Damit die Hochzeitstorte später schön stabil ist und auch beim Stapeln mit der zweiten Ebene nicht auseinandergleitet, habe ich vier Rundhölzer auf die finale Höhe der unteren Ebene zurecht geschnitten und diese dann jeweils senkrecht so in die Torte gesteckt, dass später die zweite Ebene perfekt von ihnen getragen werden kann.
Swiss Meringue Buttercreme Dekoration
Während die beiden Torten kühlen, kannst du die Swiss Meringue Buttercreme für die Dekoration herstellen. Verfahre dazu wie oben angegeben. Teile die Creme dann in verschiedene Schälchen auf (je nachdem welche und wie viele Farben du für die Blumendeko verwenden möchtest) und färbe sie mit Lebensmittelfarbe ein. Behalte einen Spritzbeutel mit einer Menge von etwa 2 großzügiger Tassen weißer Creme zurück. Diese wird nach dem Zusammensetzen der beiden Etagen noch benötigt.
Am intensivsten werden die Farben übrigens, wenn du sie mit einem Pürierstab in die Swiss Meringue Buttercreme einarbeitest.
Dekoriere die beiden Etagen am besten nacheinander, damit sie nicht zu warm und dadurch instabiler werden. Die obere, kleine Etage wird sowohl an den Seiten als auch an der Oberfläche dekoriert. Da sie auf der unteren aufliegt, muss die Auflagefläche der unteren Ebene entsprechend nicht dekoriert werden.
Zum Auftragen der Buttercreme-Blumen kannst du die eingefärbten Cremes entweder in Spritzbeutel mit verschiedenen Spitztüllen geben und dann aufspritzen. Oder du nutzt wie ich kleine Spachtel zum Vermischen und Auftragen. So kannst du auch ganz einfach schöne Farbverläufe und Farbmischungen herstellen.

Wenn du zufrieden mit dem floralen Aquarell-Look deiner Torte bist, kannst du außerdem Zuckerperlen in die noch weichen Buttercreme einsetzen und die Blumen optional mit etwas essbarem Goldstaub bestäuben.
Die fertigen Torten sollten dann für etwa 4 Stunden oder über Nacht komplett durchkühlen können.


Tag 4: Tag der Hochzeit
Für den Tag der Hochzeit hatte ich mir morgens noch etwas Zeit eingeplant, um gegebenenfalls letzte Anpassungen an der Deko vorzunehmen. Pufferzeit kann ich jedem Hochzeitstortenbäcker auch nur wärmstens ans Herz legen.
Hochzeitstorte transportieren
Für den Transport zur Hochzeitslocation habe ich die beiden Etagen einzeln in isolierte Transportboxen verpackt. Dann ging es sehr, sehr vorsichtig über die Landstraße zum Martinshof. Dort standen sie bis zum zeremoniellen Anschnitt in einem Kühlraum.
Etwa 30 Minuten, bevor die Torte serviert werden sollte, ging es dann ein letztes Mal ans Werk. Denn: Die beiden Etagen mussten ja noch übereinander gestapelt werden.
Hochzeitstorte stapeln
Die untere Etage hatte ich bereits vor dem Dekorieren auf eine dekorative Marmorplatte gesetzt. Nun musste die obere Etage vorsichtig und genau mittig oben aufgesetzt werden. Durch das Cakeboard und die eingelassenen Rundhölzer ging dies aber problemlos.
Um die durch das Aufeinandersetzen entstandene Schnittstelle der beiden Torten zu kaschieren, schnappst du dir den zurückbehaltenen Spritzbeutel mit uneingefärbter Creme und tupfst entlang der Schnittkante eine dekorative Bordüre auf. Nun ist die Torte bereit zum Servieren.

ACHTUNG: Nicht vergessen vor dem Anschnitt der Torte auf die Cakeboards und die Rundhölzer im Inneren hinzuweisen.
Ich hoffe, euch gefällt meine Hochzeitstorte genauso gut wie dem Brautpaar und wer weiß, vielleicht traut sich ja jedem von euch an dieses große, aber unheimlich schöne Projekt.
Wenn du dieses oder einer meiner anderen Rezepte nachgebacken hast, teile deine Kreation sehr gerne auf Instagram oder anderen Social Media Kanälen und markiere mich mit @madamedessert.de damit ich sie finden kann.
Macht es euch lecker!
Eure Madame Dessert

FAQs zum Hochzeitstorte backen
- Was mache ich mit Resten wie den abgeschnittenen Kuchenböden, übrig gebliebener Creme und Co?
Keine Sorge, die Kuchenabschnitte werden nicht verschwendet oder weggeschmissen. Bewahre sie genauso wie übrig gebliebene Cremes, Füllungen, Obst und Co. auf und schichte sie nach dem Fertigstellen der Torte in Gläser. So hast du eine Miniatur der Torte als leckeres Dessert, das du sogar einfrieren kannst. - Wie plane ich eine zweistöckige Hochzeitstorte?
Erstens: Don’t panic! Zweitens: Nutze meinen oben aufgeführten Zeitplan zum Herstellen deiner Torte. Er gibt dir genug Zeit und auch Puffer, sollte einmal etwas schiefgehen. - Wie viel im Voraus sollte ich mit dem Backen einer Hochzeitstorte beginnen?
Füllungen wie die Curds lassen sich ohne Probleme im Vorfeld zubereiten. Im Kühlschrank halten Sie sich keimfrei abgefüllt bis zu einer Woche, du kannst sie aber sogar für 2 bis 3 Monate einfrieren. Auch die Böden lassen sich bereits vorab backen, schneiden und in Frischhaltefolie luftdicht verpackt einfrieren. Nur die Swiss Meringue Buttercreme solltest du möglichst am gleichen Tag zubereiten, an dem du sie auch verwenden willst. - Wie lange hält sich die fertige Torte?
Die fertige Torte sollte sich 2 bis 3 Tage halten. Wichtig ist, dass du frische Zutaten verwendest, vor allem was die Himbeeren angeht, denn diese verderben am schnellsten von allen Bestandteilen. Sie sollte außerdem wann immer es geht kühl gelagert werden. Am besten in einem entsprechend großen Kühlschrank oder direkt einem Kühlraum, wie es ihn in den meisten größeren Locations gibt. Am besten entfalten sich die Aromen allerdings, wenn sie vor dem Servieren etwa 20 bis 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen konnte. So werden die Böden flauschiger und die Cremes cremiger 😋 - Wie transportiere ich eine Hochzeitstorte?
Damit die Torte unbeschadet und kühl an der Location ankommt, verpackst du sie am besten fachgerecht in eine isolierte Transportbox. Aber ACHTUNG: Die Torte wiegt insgesamt rund 6.200 g. - Für wie viele Personen reicht die Hochzeitstorte?
Aus meiner zweistöckigen Hochzeitstorte konnten ca. 50 bis 60 schmale Stücke geschnitten werden. Da es zusätzlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet gab, reichte sie für alle 70 Gäste, die so zumindest alle einmal probieren konnten. - Wie schneidet man die Hochzeitstorte?
Zuerst wird die obere Torte in Stücke geschnitten. Dann wird das darunterliegende Cakeboard abgenommen und die untere Etage kann geschnitten werden. - Wie hoch wird die Hochzeitstorte?
Meine zweistöckige Hochzeitstorte hatte je Etage eine Höhe von etwas mehr als 12 cm. Insgesamt hatte sie also eine Höhe von ca. 25 cm.