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Flauschig-weicher Japanischer Käsekuchen

Er ist flauschig wie ein Französisches Soufflé und saftig wie ein Amerikaner Cheesecake – Dieser japanische Käsekuchen gehört definitiv in das Rezepte-Repertoire eines jeden Käsekuchen Liebhabers! Hinweis: Lies für die Tipps & Tricks zum Backen des Japanischen Käsekuchens am besten zuerst einmal den ausführlichen Blogpost durch.
Gericht: Dessert
Land & Region: Japan, Japanese
Portionen: 12 Stücke
Autor: Madame Dessert

Zutaten

Zutaten für einen 20cm großen japanischen Käsekuchen

    Für den Käsekuchen Masse

    • 5 Eier Größe M
    • 100 g feinster Backzucker
    • Zesten einer BIO Zitrone
    • 1 EL Zitronensaft
    • 2 TL Vanilleextrakt
    • 50 g Mehl
    • 1/4 TL Salz
    • 15 g Speisestärke
    • 140 g Frischkäse Doppelrahmstufe
    • 60 ml Vollmilch
    • 40 g Butter
    • 1/2 TL Cream of Tartar alternativ Reinweinstein

    Optional dazu

    • etwas Puderzucker
    • Rhabarber-Waldbeer-Kompott oder frische Erdbeeren

    Arbeitsschritte

    Vorbereitung ist das halbe Leben

    • Heize den Ofen auf 125°C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier aus und fette die Wände ein. Dieser Käsekuchen backt ist sehr hoch, du solltest also eine entsprechend hohe Form verwenden. Je nach verwendeter Backform kannst du auch die Wände mit Backpapier auslegen und die Form, falls sie nicht geschlossen ist, mit zwei Lagen Alufolie ummanteln.

    Zubereitung des Käsekuchen Teigs

    • Trenne die Eier. Verquirle die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers, Zitronenzesten, Zitronensaft, sowie Vanilleextrakt und stelle sie beiseite. Die Eiweiße schlägst du später mit der zweiten Hälfte des Zuckers auf.
    • Mische Mehl, Salz und Stärke in einer separaten Schüssel und siebe die Mischung mehrfach.
    • Gib den Frischkäse zusammen mit der Milch und der Butter in einen kleinen Topf und lass ihn bei sanfter Hitze darin schmelzen. Haben sich Frischkäse und Butter vollständig in der Milch aufgelöst, nimm den Topf vom Herd und rühre langsam und gleichmäßig mit einem Schneebesen die Mehl-Mischung unter. Rühre danach die Eigelb-Masse ein, bis ein glatter, homogener Teig entsteht.
    • Schlage die Eiweiße in einer sauberen und fettfreien Schüssel für etwa 30 Sekunden auf. Gib die Cream of Tartar oder einen Spritzer Zitronensaft dazu. Schlage das Eiweiß weiter auf und lasse dabei langsam den restlichen Zucker einrieseln. Schlage den Eischnee so lange, bis sich sanfte Spitzen bilden (etwa. 3 bis 4 Minuten).
    • Hebe den Eischnee auf zwei bis drei Etappen unter die restlichen Zutaten. Rühre so lange, bis ein gleichmäßiger, glatt-fließender Teig entstanden ist, ohne dabei zu viel Luft herauszurühren.

    Käsekuchen aus dem Wasserbad

    • Fülle den Teig in deine vorbereitete Backform. Lass die Form zwei bis drei Mal sanft auf deine Arbeitsfläche aufdotzen.
    • Stelle die befüllte Kuchenform in eine Auflaufform oder einen ausreichend großen, ofenfesten Topf. Gieße in diese bzw. diesen nun 2-3cm hoch heißes Wasser ein. Stelle das Wasserbad mit der Kuchenform darin auf ein Backblech und schiebe dieses etwas tiefer als die Mitte in den vorgeheizten Ofen.

    Die 3 Backphasen des Käsekuchens

    • Die erste Backphase beginnt bei 125°C Ober-/Unterhitze, auf die du deinen Ofen bereits vorgeheizt hast. Hier darf der Käsekuchen nun erst einmal Temperatur annehmen und etwas aufgehen. WICHTIG! Öffne die Ofentür während des Backvorgangs nur wie beschrieben. Ansonsten könnte der Soufflé-artige Cheesecake in sich zusammenfallen.
    • Erhöhe die Ofentemperatur nach 20 Minuten auf 150°C. Die Ofentür bleibt dabei geschlossen.
    • Nach 15 Minuten öffnest du nun einmal kurz für etwa 10 Sekunden die Ofentür und verringerst die Temperatur auf 100°C für die dritte Backphase. Nun wird der Käsekuchen noch einmal für 40 Minuten durchgebacken.
    • Schalte den Ofen anschließend aus. Öffne die Ofentür einmal kurz und schließe sie dann wieder. Lass den Käsekuchen für 10 Minuten im geschlossenen Ofen abkühlen.
    • Hole den Kuchen vorsichtig aus dem Ofen. Er wird sich wahrscheinlich schon selbst etwas vom Rand gelöst haben. Ansonsten hilf einfach etwas nach. Stürze die Kuchenform nun vorsichtig und lasse den Käsekuchen auf deine Hand oder ein Kuchengitter gleiten (Vorsicht heiß!). Drehe ihn anschließend direkt wieder richtig herum.

    Zeit zum Anrichten

    • Im Gegensatz zu anderen Cheesecake und Käsekuchen Varianten kannst du den japanischen Käsekuchen nun tatsächlich auch schon warm servieren. Dazu passt entweder ein fruchtiges Kompott oder frische Früchte. Aber auch einfach etwas Puderzucker bildet schon einen perfekten Abschluss. Solltest du den Käsekuchen nicht direkt verschmausen, kannst du ihn nach dem Abkühlen ohne Probleme 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

    Macht es euch lecker! Eure Madame Dessert