Aromatisches Sauerkraut selber machen & Verlosung

Sauerkraut selber machen | Madame Dessert

Die Deutschen sind berühmt für ihr Sauerkraut. Allerdings machen es die wenigsten heutzutage noch selber. Das ist ziemlich schade, denn es geht eigentlich ganz einfach, schmeckt vorzüglich und ist ein echter Vitamin C Booster. Alles was man zum Sauerkraut selber machen braucht: Weißkohl und Salz.

Heute verrate ich euch, wie daraus nun ein aromatisches Sauerkraut wird. Obendrauf könnt ihr passend dazu das Buch »Fermentierung für Einsteiger« gewinnen, das mir der Plaßen Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Krautgeschichten

Schon in meinem Rezept für Rotkraut wie bei meiner Mama habe ich euch von meiner Schwäche für Kraut mit Kartoffelbrei erzählt. Nun, diese Schwäche schließt alle Arten von Kraut- und Kohlgemüsen mit ein. Denn: Ich bin ein Krautkopf. Egal ob rot oder blau, roh oder gekocht, süß, sauer oder scharf. Und weil ich am liebsten alles was ich esse auch selbst herstelle, habe ich mich vor kurzem an mein erstes eigenes Sauerkraut gewagt. Das war so lecker, dass ich fast täglich zur »Qualitätskontrolle« in den Keller gehuscht bin. Könnte ja sein, dass es irgendwann einmal schlecht wird. (Das tut es übrigens im Normalfall nicht. Nicht mal nach Wochen oder Monaten. Aber dazu später mehr.) Jetzt heißt es erst einmal: Ärmel hochkrempeln und ran ans Kraut!

Sauerkraut selber machen | Madame Dessert

Einkaufsliste für selbst gemachtes Sauerkraut

    • Weißkohl
    • Meersalz (15 g pro kg Kohl)
    • Gewürze nach Wahl, z.B. je ½ Tl Kümmel, ½ Tl Wacholderbeeren und 2 Lorbeerblätter je kg Kohl
vorzugsweise benötigtes Sauerkraut-Equipment
    • Säureunempfindlicher Gärtopf aus Keramik oder Steinzeug
    • Krauthobel oder ein scharfes Messer
    • Sauerkrautstampfer
    • Stein zum Beschweren

Für ein gescheites Sauerkraut benötigst du einen Gärtopf, in dem das Kraut die nächsten Wochen, oder sogar Monate, verbringen kann. Falls du selbst keinen eigenen Gärtopf hast, frag doch einfach mal in deinem Verwandten- oder Bekanntenkreis nach. Meistens gibt es irgendwo in irgendeinem Keller wahre Schätze an Krautausrüstung. Falls sich dennoch nichts auftreiben lässt, kannst du notfalls auch zu einem normalen Topf mit Deckel greifen.

Beide sollten vorab gut gereinigt und mit heißem Wasser ausgebrüht werden. Das ist wichtig, damit keine unerwünschten Keim ins Kraut kommen und es dadurch eventuell verdirbt.

Sauerkraut selber machen | Madame Dessert

Die Zubereitung: So einfach kannst du Sauerkraut selber machen

Je nachdem, wie viel Sauerkraut du herstellen willst, liegen nun 1 bis 8 Krautköpfe vor dir. Bei mir waren es sieben. Ohja! Sieben! (Habe ich schon erwähnt, was für ein großer Krautfan ich bin?)

Diese solltest du jetzt von den äußeren Blättern befreien. Einmal schön mit Wasser abspülen und dann vorsichtig zwei bis drei der darunter liegenden Blätter im Ganzen lösen. Säubere sie und lege mit ihnen den Boden deines Gärgefäßes aus. Auch für den späteren Abschluss benötigst du noch einmal zwei bis drei dieser ganzen Kohlblätter.

Die übrigen Kohlköpfe nun vierteln, den Strunk entfernen und in feine Streifen hobeln. Passt dabei auf eure Finger auf! Falls ihr keinen Krauthobel habt, bzw. euch keinen leihen könnt, benutzt ein scharfes Messer.

Sammle etwa ein Kilo Krautstreifen in einer großen Schüssel. Gib nun 15g Meersalz dazu und vermenge Kraut und Salz gut miteinander. Dabei darfst du ruhig ein bisschen kräftiger zupacken, bis sich ordentlich Brühe bildet. So wird mit Hilfe von Druck und Salz die Zellstruktur des Krautes zerstört. Außerdem verhindert das zugefügte Salz vor allem zu Beginn der Gärung das Auftreten unerwünschter Mikroben.

Je nach Geschmack kannst du nun Gewürze hinzugeben. Ich habe mich für je ½ Teelöffel Kümmel und Wacholderbeeren sowie zwei Lorbeerblätter pro Kilogram Kohl entschieden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Sauerkraut selber machen | Madame Dessert

Das gewürzte Kraut kommt nun in deinen Gärbehälter und wird noch einmal ordentlich mit dem Krautstampfer massakriert. Es sollte sich schön Flüssigkeit um das Kraut herum bilden. Und weiter geht es mit der nächsten Ladung Kraut, bis euer Topf etwa dreiviertel voll oder der Kohl aufgebraucht ist.

Zum Abschluss kommen noch einmal zwei bis drei saubere Kohlblätter auf das Kraut, die mit einem sauberen Stein beschwert werden. So sollten deine Krautstreifen etwa 2cm unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegen und können ungestört ihre anaerobe Milchsäuregärung vollziehen.

Nun kommt der große Unterschied zwischen einem Gärtopf und einem normalen Kochtopf zum Tragen. Der Deckel eines Gärtopfes liegt nämlich in einer Rinne, die während der Reifung des Krautes mit Salzlake gefüllt wird. Durch eine kleine Mulde am Deckelrand kann dabei entstandenes Kohlenstoffdioxid entweichen, aber keine Keime von außen in das Kraut gelangen. Ziemlich ausgefuchst wenn du mich fragst! Falls du einen normalen Kochtopf verwendest, solltest du vor allem in der ersten Woche durch kurzes Öffnen und wieder Schließen des Deckels dieses Gas entweichen lassen.

Die Reifung eures Krautes dauert zwischen drei Tagen und sechs Monaten, ganz abhängig davon, wie man es am liebsten mag. Zu Anfang ist es noch etwas süßlicher und je weiter die Fermentation fortgeschritten ist, umso saurer wird es. Richtig gelagert hält es sich über Wochen und Monate im Keller oder Kühlschrank.

Ich persönliche hatte meines etwa zwei Wochen an einem etwas wärmeren Ort (ca. 18 – 20°C) stehen, bevor es in den folgenden Wochen in den Keller umgezogen ist. Nun wohnt es fertig gereift in meinem Kühlschrank und ist jederzeit verzehrbereit.

Gib deinem Kraut vor allem in den ersten Tagen etwas Zeit. Danach kannst du immer mal wieder (natürlich ist auf Sauberkeit zu achten) probieren, ob es dir schon sauer genug ist und es portionsweise, wie du es gerade brauchst, entnehmen.

Sauerkraut braucht Pflege – Mit diesen Tipps bleibt es lange haltbar und lecker

Ein bisserl Liebe braucht so ein Sauerkraut nun aber schon. Zumindest solltest du einmal die Woche danach schauen. Hat sich eine weiße Schicht gebildet, die sogenannte Kahmschicht, so muss diese abgehoben und entfernt werden. Keine Angst, dein Kraut ist dadurch nicht verdorben. Diese Schicht entsteht beim Gären durch Mikroorganismen und solange sie weiß und nicht grün ist, ist mit deinem Kraut alles in Ordnung. Ist sie grün, handelt es sich wahrscheinlich um Schimmel und dein Kraut muss seine letzte Ruhe wohl auf dem Kompost oder in der Biotonne finden. So eine Kahmschicht muss sich übrigens nicht bilden. Bei mir ist es in all der Zeit nicht passiert, aber ich wollte dir besser schon einmal davon erzählen.

Solltest du merken, dass sich zu wenig Flüssigkeit auf deinem Kraut befindet, kannst du ohne Probleme ein klein wenig abgekochtes und wieder erkaltetes Wasser nachgießen.

Rezepte mit Sauerkraut

Am liebsten esse ich mein Sauerkraut ja mit Kartoffelbrei. Dazu eine Zwiebel schälen und rundherum mit fünf bis sechs Nelken bespicken. Diese dann in einem Topf mit einem Esslöffel Öl anbraten. Das Kraut dazu geben, einen kleinen Apfel dazu reiben und mit Gewürzen abschmecken. Frischen Kartoffelbrei dazu – Ein Gedicht!

Aber auch Suppen, Eintöpfe oder Salat lassen sich hervorragend aus dem gesunden Kraut zaubern. Gekocht, oder geschmort, scharf als Kimchi oder oder. Erlaubt ist, was schmeckt.

Verlosung des Buches »Fermentierung für Einsteiger«

Und jetzt zur Verlosung. Passend zu meinem schönen Sauerkraut kannst du nämlich das Buch »Fermentierung für Einsteiger« des Plaßen Verlags gewinnen. Darin enthalten sind 75 wunderbare Rezepte von Sauerkraut, Kefir und Co. Erzähle mir dazu einfach bis zum 31.01.2017 als Kommentar unter diesem Post deine schönste Krautgeschichte oder warum genau du der oder die richtige für dieses Buch wärst. Der oder die Glückliche wird am 01.02. von mir unter diesem Post bekanntgegeben. Alle weiteren Infos zur Teilnahme findest du in den Teilnahmebedingungen. Ich drück dir beide Daumen!

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme an der Verlosung erklärt sich der Nutzer mit den nachstehenden Teilnahmebedingungen einverstanden. Die Verlosung läuft bis zum 31.01.2017 um 23:59 Uhr.
Teilnahmeberechtigt ist jede natürliche und geschäftsfähige Person über 18 Jahren mit einem Wohnsitz in Deutschland.

Jeder, der die oben genannten Kriterien erfüllt und diesen Beitrag bis zum 31.01.2017 um 23:59 Uhr kommentiert, hüpft in den Lostopf. Es wird nur ein Kommentar je Teilnehmer gewertet. Ich behalte es mir vor, Personen, die die Teilnahmebedingungen missachten von der Verlosung auszuschließen. Nach der Verlosung teile ich den/die GewinnerIn hier auf dem Blog in diesem Beitrag mit und bitte darum, dass diese/r mir bis zum 05.02.2017 per Mail (eva@madamedessert.de) seine/ihre vollständige Adresse mitteilt, damit das Buch versandt werden kann. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nur zum Versand des Gewinns verwendet. Die Teilnehmer erklären sich mit der Teilnahme damit einverstanden, dass im Gewinnfall ihr Name im Internet veröffentlicht wird. Meldet sich ein Gewinner nicht im angegebenen Zeitraum so wird sein Gewinn erneut unter den übrigen Teilnehmern verlost.

Die Verlosung wird von madamedessert.de durchgeführt. Sie steht in keiner Verbindung zu Facebook, Twitter oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook, Twitter oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Gewinner wird im fairen Losverfahren ermittelt.

Die Gewinnerin der Verlosung ist …

die liebe Christa! Der Zufallsgenerator hat dich ausgewählt und so geht der Zaunpfahl, pardon, das Buch »Fermentierung für Einsteiger« an dich 😀 Sende mir bitte bis zum 05.02.2017 deine vollständige Adresse an eva@madamedessert.de damit ich dir dein Exemplar zukommen lassen kann. Herzlichsten Glückwunsch und viel Spaß beim Fermentieren, Einlegen und Genießen!

Ich hoffe, ich konnte dich auch zu einem kleinen Sauerkrautfan machen. Vielleicht hast du jetzt ja auch Lust bekommen, einmal dein eigenes Sauerkraut zu machen. Ich freue mich darauf, von euren Sauerkrauterfahrungen zu erfahren.

Bis dahin, macht es euch lecker!
Eure Madame Dessert


Jetzt wird’s herzhaft! Mit Rotkraut wie bei meiner Mama, cremigem Steinpilzrisotto und würzigen Bärlauchgnocchi:

Rotkraut wie bei Mama | Rezept | Madame Dessert
Cremiges Steinpilzrisotto mit Mangold & gerösteten Pistazien
Bärlauchgnocci mit Parmesan | Madame Dessert

20 Kommentare

  1. Claudi sagt:

    Huhu,

    ich wäre natürlich die richtige für dieses Buch 😉
    warum? letzes Jahr haben wir ein Stück Acker gemietet, auf dem wir fleißig eigenes Gemüse gepflegt und geerntet haben. Die kleinste Einheit passte ganz gut für uns (4 Erwachsene und 1 Kind), nächstes Jahr möchte ich das wieder machen, es war einfach zu toll 🙂 Leider fallen unsere Freunde aus Zeitgründen raus. D.h. das ganze Gemüse muss dann zu zweit gegessen werde. Weil unsere Tiefkühltruhe auch nicht so groß ist, denke ich mal, dass wir einen großen Teil fermentieren und einmachen werden, weil wir einfach nicht so viel frisch essen können!
    Aber das wird trotzdem lustig und lecker!
    Mit dem Buch aber noch viel mehr 😉

    lg,
    Claudi

    • Liebe Claudia,

      wie wunderbar! Ein eigener Gemüsegarten ist wirklich was ganz ganz Feines! Zwar ist der Zufallsgenerator nicht auf deinen Post gefallen, aber ich werde ganz bestimmt das ein oder andere Rezept zum Einlegen, Fermentierung und Co. auch hier auf dem Blog veröffentlichen. Falls du bestimmte Wünsche dazu hast, kannst du sie mir natürlich gerne an eva@madamedessert.de durchschicken 🙂

      Herzlichste Grüße,
      Eva

  2. Karin Ebner sagt:

    Hallo,

    meine Eltern haben in meiner Kindheit leidenschaftlich Sauerkraut eingemacht. Mehrere Spitzkrautköpfe in einem 60 cm hohen Gärtopf. Danach gab es gefühlt dreimal die Woche Sauerkraut. Ich habe es gehasst und habe viele Jahre überhaupt kein Kraut mehr gegessen. Jetzt, selber Mutter, bin ich wieder auf den Geschmack gekommen. Da ich das Zubehör im Keller habe, möchte ich es gerne mal probieren und würde mich über das Buch sehr freuen. Ich werde aber nur kleinere Mengen herstellen um meinem Sohn nicht dasselbe zuzumuten.

    Liebe Grüße
    Karin

    • Liebe Karin,

      ohje, das ist natürlich sehr schade, wenn einem schlechte Kindheitserinnerungen zu einem Lebensmittel bleiben. Aber ich bin sehr froh, dass du sie bezüglich des Sauerkrauts überwinden konntest. Da sich das Kraut über Monate hinweg hält, kann man auch immer wieder nur kleine Portionen davon herausnehmen, so dass es bei deinem Sohnemann nicht auch zu einem Krautkoma kommt 🙂

      Liebste Grüße,
      Eva von Madame Dessert

  3. Christa sagt:

    Hallo Eva : ),

    ich bin hier über deinen Blog gestolpert und es hat sich bei mir spontan ein Gefühl von Begeisterung ausgebreitet. Ich habe früher selber öfters Sauerkraut hergestellt, aber in den letzten Jahren leider sehr vernachlässigt. Jetzt habe ich vor kurzem gelesen, wie gesund Sauerkraut und andere fermentierte Lebensmittel wirklich sind und habe mir vorgenommen, dies unbedingt demnächst wieder auszuprobieren
    So, und jetzt les ich hier, dass Du dieses tolle Buch verlosen willst. Na wenn das mal nicht der Wink mit dem Zaunpfahl ist….
    Lg, Christa

    • Liebe Christa, alle Maschinen wurden hochgefahren, die herzerwärmenden Kommentare in den Lostopf gesteckt vom Hightech-Gewinneraulose-Zufallsgenerator auserwählt. Und DU bist es geworden!

      Somit geht der Zaunpfahl, pardon, das Buch »Fermentierung für Einsteiger« an dich! 😀

      Bitte sende mir bitte bis zum 05.02.2017 deine vollständige Adresse an eva@madamedessert.de damit ich dir dein Exemplar zukommen lassen kann.

      Herzlichsten Glückwunsch und viel Spaß beim Fermentieren, Einlegen und Genießen!
      Eva von Madame Dessert <3

  4. Eva Fl. sagt:

    … weil ich bislang noch nie selbst Sauerkraut gemacht habe, liebe Eva. Außerdem würde ich mich gerne mehr mit dem Thema beschäftigen, dem Kochen endlich mal wieder so richtig viel Zeit widmen, mal wieder selbst beizen, … all sowas einfach mal wieder machen bzw. ausprobieren. 🙂

    • Liebe Eva,

      das muss aber ratzfatz nachgeholt werden! Das ein oder andere Fermentation-, Einleg- und Co. Rezept wird ganz bestimmt noch hier auf dem Blog landen und dann steht dem Kochlöffel nicht mehr im Wege 😀

      Ganz liebe Grüße,
      Eva

  5. Liebe Eva,
    ich habe noch nie Sauerkraut selber gemacht, dabei bin ich ein voller Fan davon.
    Du hast mich richtig neugierig gemacht.
    Ich weiß das bei meinem Schwiegervater immer ein Sauerkrauttopf in der Küche stand.
    Den Topf habe ich mittlerweile sogar schon von ihm abgestaubt, damit ich bald loslegen kann.
    Ich liebe es wenn man solche Sachen selber machen kann.
    Jetzt würde das Buch natürlich sehr gut passen.
    Das ist zwar keine richtige Krautgeschichte, aber wenn ich ehrlich bin habe ich auch keine. Ich hoffe das ist nicht schlimm.
    Liebe Grüße
    Karina

    • Meine liebe Karina,

      wie schön!!! Da freue ich mich aber sehr, deine Lust aufs Sauerkraut-selber-machen erweckt zu haben. Diesen Freitag gibt es bei uns gleich das nächste Sauerkrautfestmahl und ich freu mich schon wie ein Veggie-Schnitzel drauf 😀
      Und da es demnächst sowieso noch mehr Einleg- und Fermentationsrezepte auf dem Blog geben wird, kannst du deinen Gärtopf gleich schon bereit stellen 😀

      Viele liebe Grüße,
      Eva

  6. Sophia sagt:

    Liebe Eva,

    erst einmal ein großes Lob für den tollen Blogbeitrag. Im Kopf habe ich schon überlegt, wie viele Kohlköpfe ich wohl zubereiten würde. Ich finde 7 Stück ebenfalls ganz wunderbar. 😉
    Ansonsten glaube ich, dass Kohl total unterschätzt wird! Man kann mit Sauerkaut (ich würde das dann noch mit Pilzen verfeinern) zum Beispiel auch ganz lecker Maultaschen füllen. Für mich sind das dann die polnischen Pierogi, von denen ich mich ohne mit der Wimper zu zucken ausschließlich ernähren könnte. Dazu eine Rote-Beete-Suppe – fertig ist mein “Das-kann-ich-jeden-Tag-essen”-Gericht. Dein Buch würde mir natürlich noch mehr Kraut-Varianten aufzeigen – das wäre doch was!
    Liebe Grüße
    Sophia

    • Liebe Sophia,

      uuuuuh! Na wenn sich das nicht mehr lecker anhört, was dann?! Pilze und Sauerkraut in feinen Teigtaschen, ich werd verrückt! Da muss ich doch glatt noch ein bisschen Sauerkraut beiseite legen und mich selbst an die Pierogi-Manufaktur wagen 😀

      Zwar ist das Los nicht auf dich gefallen ABER, da ich ja wie gesagt ein waschechter Krautkopf bin, wird es auch in Zukunft noch die ein oder andere Krautvariation auf dem Blog zur Inspiration und Appetit-Holung geben 😀

      Viele liebe Grüße,
      Eva

    • Liebe Sophia,

      die Sechsten werden die Ersten sein und da sich die Gewinnerin des Buches leider nicht bis zum 05.02.2017 mit ihrer vollständigen Adresse rückgemeldet hat, wurde dieses neu verlost. Und was soll ich dir sagen … DU HAST GEWONNEN!

      Herzlichsten Glückwunsch und viele liebe Grüße,
      Eva

  7. Jana sagt:

    Als Kind mochte ich Sauerkraut leider überhauptgarnichtmal so gerne und habe es eigentlich nur ohne Murren gegessen, weil es bei uns standardmäßig Kartoffelpüree dazu gab, welches ich schon immer über alles geliebt habe!
    Seit meiner Jugend mag ich nun nicht mehr nur das Püree, sondern auch das Sauerkraut äußerst gerne 👏
    Weil ich es noch nie selbst hergestellt habe und äußerst gerne in der Küche herumprutsche würde ich mich sehr über das Buch freuen 😊

  8. Liebe Eva,
    Ich hab es leider zu spät gesehen. Das Buch hätte mich sehr interessiert.
    Das scheint echt nicht so schwer zu drin mit dem selbst Sauerkraut herstellen. Ich glaube das mache ich mal. Letztes Jahr habe ich von 7kg Rotkohl Rotkohl eingekocht. Der ist auch sehr lecker.
    Mich persönlich interessieren eigentlich alle Rezepte zum lange haltbar naschen von Gemüse ohne Gefrierschrank 😉

    Liebe Grüße
    Lisa

    PS: woher weiß ich, ob das Sauerkraut schlecht geworden ist?

    • Hallo liebe Lisa,

      das ist das Wunderbare am Sauerkraut: Man muss sich schon wirklich sehr anstrengen, damit es verdirbt. Das ist nämlich tatsächlich so gut wie nie der Fall. Achte einfach auf die Sauberkeit deiner Utensilien wie Gärtopf und Co, verwende frisches Kraut, stampfe es ordentlich und dachte darauf, dass es immer von etwas Flüssigkeit bedeckt ist und ordentlich beschwert ist, damit keine Lufteinschlüsse vorhanden sind.

      Ansonsten hat wohl jede Fermentierungsstufe des Krautes seine Liebhaber, ob kurz und süßlich oder lang und sauer.

      Ich persönliche würde das Kraut höchstens nicht mehr unbedingt verzehren wollen, wenn sich grünlicher Schimmel gebildet hat. Wobei mir berichtet wurde, dass einige selbst dieses, ähnlich wie die Kahmschicht, einfach abschöpfen und das Kraut, dass sich unterhalb der Salzlake befindet, immer noch bedenkenlos essen.

      Es kann also wirklich nicht viel schief gehen 🙂

      Herzlichste Grüße und viel Freude bei deiner ersten eigenen Sauerkrautproduktion.
      Eva von Madame Dessert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.