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Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert

Saftig, fruchtig, lecker – Ein gedeckter Apfelkuchen ist wie ein süßes Herbstgedicht, das bestimmt nicht nur in mir Kindheitserinnerungen weckt. Zwar ist der Apfelkuchen Klassiker auch schon pur ein Traum, aber mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne wird er einfach zum absoluten Herbst Highlight!

Gedeckter Apfelkuchen wie bei Oma

Hände hoch: Wer kennt gedeckten Apfelkuchen noch aus seiner Kindheit? Als ich noch zur Schule gegangen bin (und sogar noch am Anfang meines Studiums), habe ich an den Wochenenden oftmals im Verkauf einer Bäckerei ausgeholfen. Und der gedeckte Apfelkuchen vom Blech war neben dem Rüblikuchen mein absoluter Lieblingskuchen dort. Wenn ich mir nach meiner Arbeitszeit dann ein Stück zum Mitnehmen aussuchen durfte, war er fast immer mit dabei.

Dabei bin ich aber quasi schon mit ihm aufgewachsen. Denn gedeckter Apfelkuchen war der Renner auf sämtlichen Dorf-, Vereins- oder Geburtstagsfeiern. Neben Fantakuchen natürlich.

Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert

Die Wahl der Äpfel

Bei diesem Apfelkuchen ist es wichtig, die richtige Sorte Äpfel zu verwenden. Ansonsten läuft dir deine Füllung nämlich davon, oder ist einfach zu süß. Ich verwende deshalb entweder Elstar oder Boskoop-Äpfel. Sie sind frisch-säuerlich und haben ein intensives Aroma. Gleichzeitig geben sie aber nicht so viel Saft ab, so dass die Füllung deines Apfelkuchens am Ende schnittfest ist. Achte also beim Einkauf ein bisschen darauf.

Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert
Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert

#ApfelBoom Rezepte mit Äpfeln

Apropos Wahl – Die Qual der Wahl was Apfel-Rezepte angeht steht dir ebenfalls bevor. Denn heute habe nicht nur ich, sondern gleich noch 11 weitere BloggerInnen leckere Rezepte mit Äpfeln in herzhaft und süß für dich vorbereitet. Schau doch mal durch, ob nicht noch etwas anderes für dich dabei ist. Es erwarten dich:

Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert

Gedeckter Apfelkuchen in einer 24 cm großen Springform

Mürbeteig für Boden und Decke

  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g feiner Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
  • 1 Ei

Süß-säuerliche Apfelfüllung

  • ca. 1 kg Äpfel (siehe Tipp oben im Beitrag)
  • ca. 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Butter
  • 65 g brauner Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • Wer mag: 1 Hand voll Rosinen
  • Optional: 1 TL Speisestärke + 1 EL Wasser zum Andicken

Außerdem

  • 1 Ei + 1 EL Milch zum Bestreichen
  • 2-3 EL Aprikosenmarmelade zum Aprikottieren
  • gehobelte Mandeln, leicht geröstet

Zubereitung des Apfelkuchen-Mürbeteigs

Für Boden, Wände und Deckel des Apfelkuchens bereitest du zuerst einen zarten Mürbeteig zu. Dazu vermengst du Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel. Gib anschließend die kalten Butterwürfel dazu und bemehle sie rundherum. Arbeite nun zügig mit möglichst kalten Händen oder einem Teigschneider die Butterwürfel immer kleiner in die Mehlmischung ein. Gib das verquirlte Ei dazu und verknete alles gerade so zu einem glatten Teig.

Schlage den Teig in Frischhaltefolie ein. Lege ihn für mindestens für eine Stunde oder aber über Nacht in den Kühlschrank.

whisk
Ich bereite meinen Mürbeteig am liebsten schon am Vortag zu. Du kannst ihn übrigens auch ohne Probleme 2 Monate im Gefrierschrank aufbewahren und dann bei Bedarf im Kühlschrank auftauen lassen.

Leckerschmecker Füllung für gedeckten Apfelkuchen

Schäle die Äpfel und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie danach in kleine Würfel und beträufle sie mit Zitronensaft. Gib anschließend Butter, Zucker und Zimt in einen mittelgroßen Topf. Bringe die Butter unter gelegentlichem Rühren zum Schmelzen und gib anschließend die Apfelwürfel dazu.

Lass sie unter gelegentlichem, vorsichtigen Rühren für etwa 10 Minuten einköcheln, bis sie etwas weicher geworden sind. Hast du das Gefühl, die Mischung ist sehr flüssig, kannst du kurz vor Ende der 10 Minuten einen Teelöffel Stärke mit einem Esslöffel Wasser glatt rühren und dazu geben. Die Flüssigkeit wird beim Abkühlen allerdings noch etwas anziehen.

Lass die Apfelmischung anschließend abkühlen.

Aus 1 mach 3

In der Zwischenzeit kannst du den vorbereiteten Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und eine Springform einfetten, sowie deren Boden mit Backpapier auslegen.

Teile den Mürbeteig in 3 Portionen auf – eine für den Boden, eine für die Kuchenwand und eine für den Deckel des gedeckten Apfelkuchens.

Rolle die erste Teigportion kreisrund und ca. 3 mm dick zwischen 2 Lagen Backpapier auf die Größe deiner Springform (24 cm) aus. Lege den Teigkreis vorsichtig in die vorbereitete Springform und drücke ihn sanft an. Forme aus der zweiten Portion eine Rolle, die dem Umfang deiner Form entspricht. Lege diese entlang des Randes in deine Springform und drücke sie zu einem ca. 2,5 bis 3cm hohen, gleichmäßig dicken Rand für deinen Apfelkuchen an. Steche den Boden mehrfach mit einer Gabel ein und stelle die gesamte Springform in den Kühlschrank.

mixer
Das Ausrollen zwischen zwei Lagen Backpapier verhindert übrigens, dass du beim Ausrollen unnötig viel zusätzliches Mehl in den Teig einarbeitest.

Rolle nun auch die letzte Teigportion kreisrund und gleichmäßig dick auf die Größe deiner Springform aus. Decke den Teigkreis mit Backpapier oder Frischhaltefolie ab und stelle auch diesen noch einmal für ca. 20-30 Minuten in den Kühlschrank. Heize in der Zwischenzeit deinen Backofen auf 185°C Ober-/Unterhitze vor.

whisk
Ich benutze eine zweite Springform in der gleichen Größe als »Ausstecher« für Boden und Deckel meines gedeckten Apfelkuchens. So werden sie genau richtig groß und perfekt rund.

Die Füllung kommt in den Apfelkuchen

Sind die Apfelfüllung, Boden und Deckel des Apfelkuchens erkaltet, geht es an das Zusammensetzen. Fülle dazu die vorbereitete Apfelfüllung in die Springform ein und streiche sie glatt. Sie müsste nun perfekt mit der Höhe des Randes abschließen. Lege anschließend vorsichtig den Teigdeckel darüber. Drücke ihn am Rand sachte an und schneide mit einem scharfen Messer drei dekorative kurze Schlitze in die Mitte. Diese sehen nicht nur hübsch aus, sie sorgen auch dafür, dass der sich bildende Wasserdampf der Apfelfüllung beim Backen des Kuchens durch sie entweichen kann.

Bestreiche den gedeckten Apfelkuchen noch mit einer verquirlten Ei-Milch-Mischung und schiebe ihn für ca. 40 bis 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Er sollte schön golden gebräunt sein.

mixer
Die ersten 30 Minuten backe ich den gedeckten Apfelkuchen immer im unteren Drittel des Ofens und die letzte 10 bis 15 Minuten in der Mitte. So wird der Boden durch und der Deckel nicht zu dunkel.

Der finale Abschluss

Während der Kuchen bäckt, kannst du in einer beschichteten Pfanne ein paar Mandelhobel sanft anrösten. Gib außerdem die Aprikosenmarmelade zusammen mit ein klein wenig Wasser in einen Topf und erwärme sie kurz. Die so erhitzte Marmelade lässt sich so später besser auf den Kuchen aufstreichen. Sie sorgt dafür, dass die Mandelblättchen am Kuchen haften bleiben und verleiht ihm zusätzlich einen schönen Glanz.

Ist der Kuchen fertig gebacken, solltest du ihn noch etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Bestreiche ihn dann mit der Marmelade und bestreue ihn dekorativ mit den gerösteten Mandeln. Löse danach vorsichtig den Rand des Kuchens von der Form.

Ein gedeckter Apfelkuchen schmeckt sowohl warm, als auch kalt, sowie mit und ohne Vanilleeis – ganz wie du es am liebsten magst.

Macht es euch lecker!
Eure Madame Dessert

Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert
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Gedeckter Apfelkuchen | Madame Dessert
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Gedeckter Apfelkuchen

Saftig, fruchtig, lecker – Ein gedeckter Apfelkuchen ist wie ein süßes Herbstgedicht, das bestimmt nicht nur in mir Kindheitserinnerungen weckt.
Backzeit45 Min.
Gericht: Dessert
Land & Region: Deutschland, USA
Portionen: 12 Stücke
Autor: Madame Dessert

Zutaten

Gedeckter Apfelkuchen in einer 24 cm großen Springform

    Mürbeteig für Boden und Decke

    • 350 g Mehl
    • 1 Prise Salz
    • 100 g feiner Zucker
    • 1 EL Vanillezucker
    • 200 g kalte Butter in Würfel geschnitten
    • 1 Ei

    Süß-säuerliche Apfelfüllung

    • 1 kg Äpfel siehe Tipp im Blog-Beitrag
    • 2 EL Zitronensaft
    • 2 EL Butter
    • 65 g brauner Rohrzucker
    • 1 EL Vanillezucker
    • 1 TL Zimt
    • Wer mag: 1 Hand voll Rosinen
    • Optional: 1 TL Speisestärke + 1 EL Wasser zum Andicken

    Außerdem

    • 1 Ei + 1 EL Milch zum Bestreichen
    • 2-3 EL Aprikosenmarmelade zum Aprikottieren
    • gehobelte Mandeln leicht geröstet

    Arbeitsschritte

    Zubereitung des Apfelkuchen-Mürbeteigs

    • Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel vermengen. Die kalten Butterwürfel dazugeben zügig mit möglichst kalten Händen oder einem Teigschneider in die Mehlmischung einarbeiten. Verquirltes Ei dazugeben und gerade so zu einem glatten Teig verkneten.
    • Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens für eine Stunde oder aber über Nacht in den Kühlschrank legen.

    Leckerschmecker Füllung für gedeckten Apfelkuchen

    • Äpfel schälen, Kerngehäuse entferne und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
    • Butter, Zucker und Zimt in einen mittelgroßen Topf schmelzen und anschließend die Apfelwürfel dazugeben.
    • Unter gelegentlichem, vorsichtigen Rühren für etwa 10 Minuten einköcheln, bis die Apfelwürfel etwas weicher geworden sind. Eventuell gegen Ende einen Teelöffel Stärke mit einem Esslöffel Wasser glatt rühren und dazugeben.
    • Apfelmischung anschließend abkühlen lassen-

    Aus 1 mach 3

    • Mürbeteig in 3 Portionen aufteilen. Die erste Teigportion kreisrund ca. 3 mm dick zwischen 2 Lagen Backpapier auf die Größe deiner Springform (24 cm) ausrollen. Teigkreis vorsichtig in die vorbereitete Springform legen und sanft andrücken.
    • Aus der zweiten Portion eine Rolle formen und als ca. 2,5 bis 3cm hohen, gleichmäßig dicken Rand in die Springform drücken. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und die gesamte Springform in den Kühlschrank stellen.
    • Letzte Teigportion kreisrund und gleichmäßig dick auf die Größe deiner Springform ausrollen. Teigkreis mit Backpapier oder Frischhaltefolie abdecken und auch nochmal für ca. 20-30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit Backofen auf 185°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Die Füllung kommt in den Apfelkuchen

    • Erkaltete Apfelfüllung in die Springform füllen und glatt streichen. Vorsichtig den Teigdeckel darüber legen und am Rand sachte andrücken. Mit einem scharfen Messer drei dekorative kurze Schlitze in die Mitte schneiden.
    • Gedeckten Apfelkuchen mit einer verquirlten Ei-Milch-Mischung bestreichen und für ca. 40 bis 45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die ersten 30 Minuten am besten im unteren Drittel des Ofens und die letzte 10 bis 15 Minuten in der Mitte.

    Der finale Abschluss

    • Mandelhobel in einer beschichteten Pfanne sanft anrösten. Aprikosenmarmelade zusammen mit ein klein wenig Wasser in einem Topf erwärmen.
    • Den fertigen Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann mit Marmelade bestreichen, dekorativ mit gerösteten Mandeln bestreichen und vorsichtig den Rand des Kuchens von der Form lösen.
    • Der gedeckte Apfelkuchen schmeckt sowohl warm, als auch kalt, sowie mit und ohne Vanilleeis – ganz wie du es am liebsten magst.

    Macht es euch lecker! Eure Madame Dessert

      Anmerkungen

      Ich bereite meinen Mürbeteig am liebsten schon am Vortag zu. Du kannst ihn übrigens auch ohne Probleme 2 Monate im Gefrierschrank aufbewahren und dann bei Bedarf im Kühlschrank auftauen lassen.

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