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Flauschig-weicher japanischer Käsekuchen

Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert

Er ist flauschig wie ein französisches Soufflé und so saftig wie ein amerikaner Cheesecake – Ein feiner japanischer Käsekuchen gehört definitiv in das Rezepte-Repertoire eines jeden Käsekuchen Liebhabers!

Nicht zu süß und nicht ganz so schwer wie sein Vetter aus den Staaten hat er die perfekte Mischung aus Geschmack und Textur. Und das ganz ohne lange Abkühlzeit. Denn man kann den luftigen Käsekuchentraum auch schon warm direkt aus dem Ofen essen.

International Potluck – Die ganze Welt auf einem Teller

Diesen japanischen Cheesecake gibt es heute aber nicht ganz ohne Grund. Er ist mein Mitbringsel zum virtuellen Bloggerevent »International Potluck« der liebe Ina von Ina Is(s)t {Werbung da Verlinkung}

Ein Potluck ist eine Party, zu der jeder ohne Absprache etwas Kulinarisches beisteuert. Das Ergebnis ist eine bunte Mischung der verschiedensten Leckereien und die perfekte Gelegenheit, Neues kennenzulernen. »International« wird dieses »Topf Glück« von Ina Is(s)t durch die mitgebrachten Rezepte, die aus der ganzen Welt stammen können. Jeder kann – ganz frei – ein internationales Gericht zur großen virtuellen Potluck Party beisteuern. So wie ich heute diesen luftigen Käsekuchen aus Japan.

Dabei habe ich mein erstes Stück »Japanese Cheesecake« nicht etwa im Land der aufgehenden Sonne, sondern in einem Food Court im Herzen Bangkoks genossen. Von dieser Reise habe ich euch unter anderem auch schon das Rezept für Mango mit Sticky Rice mitgebracht. Denn auch auf meinem Tellerchen geht es gut und gerne international zu.

Zusammen mit dem klassischen Deutschen Käsekuchen und dem cremigen American Cheesecake kannst du nun mit dem Rezept für japanischen Käsekuchen innerhalb eines einzigen Gerichtes einmal um die ganze Welt reisen und dabei die unterschiedlichen Interpretationen der verschiedenen Kulturen genießen. Ist das nicht toll?

Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert

Japanischer Käsekuchen – Tipps & Tricks

Bei der Zubereitung des japanischen Käsekuchens ist nicht nur die richtige Zusammenstellung und Konsistenz des Teiges wichtig, sondern vor allem auch die Art ihn zu backen, insbesondere die Temperatur bzw. Temperaturen des Ofens.

Lies dir deshalb vorab das gesamte Rezept einmal aufmerksam durch und bleibe während des Backvorgangs in der Nähe des Ofens. Ich kann dir außerdem sehr die Benutzung eines Ofenthermometers ans Herz legen. Denn selbst wenn du deinen Ofen exakt auf eine Temperatur einstellst, heißt das noch lange nicht, dass es im Inneren auch tatsächlich diese Temperatur hat.

Außerdem wird dieser Cheesecake in einem Wasserbad gebacken. Das Wasserbad sorgt beim Backen für eine gleichmäßige, sanfte Hitze im Ofen. So bekommt der Käsekuchen keine Risse und backt schön cremig. Ohne Wasserbad backt er natürlich auch, kann aber eben Risse bekommen und wird gegebenenfalls nicht ganz so schön cremig. Bei einem Wasserbad ist es wichtig, dass deine Form dicht ist. Hast du keine geschlossene Form, sondern nur eine Springform, solltest du diese zur Sicherheit mit zwei Lagen Alufolie abdichten.

Zutaten für einen 20cm großen japanischen Käsekuchen

Für die Käsekuchen Masse

  • 5 Eier (Größe M)
  • 100 g feinster Backzucker
  • Zesten einer BIO Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 50 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 15 g Speisestärke
  • 140 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 60 ml Vollmilch
  • 40 g Butter
  • 1/2 TL Cream of Tartar (alternativ Reinweinstein oder ein Spritzer Zitronensaft)

Optional dazu

Vorbereitung ist das halbe Leben

Bevor du mit der Zubereitung des Käsekuchens beginnst, solltest du deinen Ofen bereits auf 125°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Lege den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier aus und fette die Wände ein. Dieser Käsekuchen backt sehr hoch, du solltest also eine entsprechend hohe Form verwenden.

whisk
Viele Bäcker legen für den japanischen Käsekuchen auch die Wände mit Backpapier aus. Ich persönlich mache das nicht, da ich ihn auch ohne Backpapier gut aus meiner Form bekomme. Solltest du bei deiner Form allerdings Bedenken haben, gehe lieber auf Nummer sicher.
Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert

Zubereitung des Käsekuchen Teigs

Trenne anschließend die Eier. Verquirle die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers, den Zitronenzesten, dem Zitronensaft, sowie dem Vanilleextrakt und stelle sie beiseite. Die Eiweiße schlägst du später mit der zweiten Hälfte des Zuckers auf.

Mische in einer weiteren Schüssel Mehl, Salz und Stärke. Ich siebe die Mischung mehrfach durch, damit die trockenen Zutaten möglichst locker und luftig sind.

Nun geht es zuerst einmal an den Herd. Damit die Käsekuchen-Masse möglichst homogen ist, wird der Frischkäse zusammen mit der Milch und der Butter bei sanfter Hitze in einem kleinen Topf geschmolzen. Haben sich Frischkäse und Butter vollständig in der Milch aufgelöst, kannst du den Topf vom Herd nehmen und die Mehl-Mischung langsam und gleichmäßig mit einem Schneebesen unterrühren. Rühre so lange, bis ein homogener, dicker Teig ohne Klümpchen entsteht. Anschließend kannst du die Eigelb-Masse unterrühren, bis diese ebenfalls vollständig eingearbeitet ist.

In einer letzten (sauberen und fettfreien!) Schüssel schlägst du nun für etwa 30 Sekunden die Eiweiße auf. Gib anschließend die Cream of Tartar oder einen Spritzer Zitronensaft dazu. Schlage die Eiweiße weiter auf und lasse dabei langsam den restlichen Zucker einrieseln. Schlage den Eischnee weiter auf, bis er sanfte Spitzen bildet (etwa. 3 bis 4 Minuten).

whisk
Im Gegensatz zu anderen Baiser-Massen solltest du hier nicht zuuu lange schlagen, bis sich aus dem Eiweiß super feste Spitzen bilden. Dadurch würdest du zwar auch einen schönen Kuchen bekommen, er würde aber im Ofen weniger schnell und hoch aufgehen.

Hebe den Eischnee nun auf zwei bis drei Etappen unter die restlichen Zutaten. Ich arbeite dabei am liebsten abwechselnd mit einem großen Schneebesen und einem Teigschaber. Mit dem Schneebesen kann ich die Masse schön sanft und gleichmäßig vermengen, mit dem Teigschaber fahre ich zwischendurch immer wieder Boden und Wände der Schüssel ab. Rühre so lange, bis ein gleichmäßiger, glatt-fließender Teig entstanden ist, ohne dabei zu viel Luft herauszurühren.

Käsekuchen aus dem Wasserbad

Fülle den Teig nun in deine vorbereitete Backform. Lass die Form zwei bis drei Mal sanft auf deine Arbeitsfläche aufdotzen. So verteilt sich der Teig schön und große Lufteinschlüsse werden beseitigt.

Stelle die befüllte Kuchenform nun entweder in eine Auflaufform oder einen ausreichend großen, ofenfesten Topf. Gieße in diese bzw. diesen nun 2-3cm hoch heißes Wasser ein. Stelle das Wasserbad mit der Kuchenform darin auf ein Backblech und schiebe dieses etwas tiefer als die Mitte in den vorgeheizten Ofen. Falls du in deinem Ofen nur 3 unterschiedliche Schienen-Höhen haben solltest, ist die Mitte aber auch vollkommen in Ordnung.

Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert

Die 3 Backphasen des Käsekuchens

Die erste Backphase beginnt bei 125°C Ober-/Unterhitze, auf die du deinen Ofen bereits vorgeheizt hast. Hier darf der Käsekuchen nun erst einmal Temperatur annehmen und etwas aufgehen.

whisk
WICHTIG! Öffne die Ofentür während des Backvorgangs nur wie beschrieben. Ansonsten könnte der Soufflé-artige Cheesecake in sich zusammenfallen.

Nach 20 Minuten erhöhst du die Ofentemperatur für die zweite Backphase auf 150°C. Die Ofentür bleibt dabei geschlossen. Nun klettert das Thermometer langsam nach oben und die Oberseite des Kuchens wird schön gebräunt.

Nach 15 Minuten öffnest du nun einmal kurz für etwa 10 Sekunden die Ofentür und verringerst die Temperatur auf 100°C für die dritte Backphase. Während dieser Zeit wird der japanische Käsekuchen nun durchgebacken und erhält seine Stabilität, damit er später nicht einfach in sich zusammensackt. Nach etwa 40 Minuten Backzeit ist dein Käsekuchen durchgebacken.

Schalte deinen Ofen anschließend aus. Öffne die Ofentür einmal kurz und schließe sie dann wieder. Lass den Käsekuchen für 10 Minuten im geschlossenen Ofen abkühlen. Beim Herausnehmen danach wird der Kuchen nur noch ein klein wenig absinken, aber eben nicht mehr in sich zusammenfallen.

Hole den Kuchen anschließend vorsichtig aus dem Ofen. Er wird sich wahrscheinlich schon selbst etwas vom Rand gelöst haben. Ansonsten hilf einfach etwas nach. Stürze die Kuchenform nun vorsichtig und lasse den Käsekuchen auf deine Hand oder ein Kuchengitter gleiten (Vorsicht heiß!). Drehe ihn anschließend direkt wieder richtig herum.

Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert

Zeit zum Anrichten

Im Gegensatz zu anderen Cheesecake und Käsekuchen Varianten kannst du den japanischen Käsekuchen nun tatsächlich auch schon warm servieren. Dazu passt entweder ein fruchtiges Kompott oder frische Früchte. Aber auch einfach etwas Puderzucker bildet schon einen perfekten Abschluss. Solltest du den Käsekuchen nicht direkt verschmausen, kannst du ihn nach dem Abkühlen ohne Probleme 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Ich hoffe, mein japanischer Käsekuchen hat euch wie mir selbst das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Er ist wirklich ein Traum und wenn man sich exakt an das Rezept hält auch gar nicht so schwierig. Die Konsistenz entlohnt dich auf jeden fall für alle Mühen.

Macht es euch lecker!
Eure Madame Dessert

Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert
Rezept Japanischer Käsekuchen | Madame Dessert
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Flauschig-weicher Japanischer Käsekuchen

Er ist flauschig wie ein Französisches Soufflé und saftig wie ein Amerikaner Cheesecake – Dieser japanische Käsekuchen gehört definitiv in das Rezepte-Repertoire eines jeden Käsekuchen Liebhabers! Hinweis: Lies für die Tipps & Tricks zum Backen des Japanischen Käsekuchens am besten zuerst einmal den ausführlichen Blogpost durch.
Gericht: Dessert
Land & Region: Japan, Japanese
Portionen: 12 Stücke
Autor: Madame Dessert

Zutaten

Zutaten für einen 20cm großen japanischen Käsekuchen

    Für den Käsekuchen Masse

    • 5 Eier Größe M
    • 100 g feinster Backzucker
    • Zesten einer BIO Zitrone
    • 1 EL Zitronensaft
    • 2 TL Vanilleextrakt
    • 50 g Mehl
    • 1/4 TL Salz
    • 15 g Speisestärke
    • 140 g Frischkäse Doppelrahmstufe
    • 60 ml Vollmilch
    • 40 g Butter
    • 1/2 TL Cream of Tartar alternativ Reinweinstein

    Optional dazu

    • etwas Puderzucker
    • Rhabarber-Waldbeer-Kompott oder frische Erdbeeren

    Arbeitsschritte

    Vorbereitung ist das halbe Leben

    • Heize den Ofen auf 125°C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier aus und fette die Wände ein. Dieser Käsekuchen backt ist sehr hoch, du solltest also eine entsprechend hohe Form verwenden. Je nach verwendeter Backform kannst du auch die Wände mit Backpapier auslegen und die Form, falls sie nicht geschlossen ist, mit zwei Lagen Alufolie ummanteln.

    Zubereitung des Käsekuchen Teigs

    • Trenne die Eier. Verquirle die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers, Zitronenzesten, Zitronensaft, sowie Vanilleextrakt und stelle sie beiseite. Die Eiweiße schlägst du später mit der zweiten Hälfte des Zuckers auf.
    • Mische Mehl, Salz und Stärke in einer separaten Schüssel und siebe die Mischung mehrfach.
    • Gib den Frischkäse zusammen mit der Milch und der Butter in einen kleinen Topf und lass ihn bei sanfter Hitze darin schmelzen. Haben sich Frischkäse und Butter vollständig in der Milch aufgelöst, nimm den Topf vom Herd und rühre langsam und gleichmäßig mit einem Schneebesen die Mehl-Mischung unter. Rühre danach die Eigelb-Masse ein, bis ein glatter, homogener Teig entsteht.
    • Schlage die Eiweiße in einer sauberen und fettfreien Schüssel für etwa 30 Sekunden auf. Gib die Cream of Tartar oder einen Spritzer Zitronensaft dazu. Schlage das Eiweiß weiter auf und lasse dabei langsam den restlichen Zucker einrieseln. Schlage den Eischnee so lange, bis sich sanfte Spitzen bilden (etwa. 3 bis 4 Minuten).
    • Hebe den Eischnee auf zwei bis drei Etappen unter die restlichen Zutaten. Rühre so lange, bis ein gleichmäßiger, glatt-fließender Teig entstanden ist, ohne dabei zu viel Luft herauszurühren.

    Käsekuchen aus dem Wasserbad

    • Fülle den Teig in deine vorbereitete Backform. Lass die Form zwei bis drei Mal sanft auf deine Arbeitsfläche aufdotzen.
    • Stelle die befüllte Kuchenform in eine Auflaufform oder einen ausreichend großen, ofenfesten Topf. Gieße in diese bzw. diesen nun 2-3cm hoch heißes Wasser ein. Stelle das Wasserbad mit der Kuchenform darin auf ein Backblech und schiebe dieses etwas tiefer als die Mitte in den vorgeheizten Ofen.

    Die 3 Backphasen des Käsekuchens

    • Die erste Backphase beginnt bei 125°C Ober-/Unterhitze, auf die du deinen Ofen bereits vorgeheizt hast. Hier darf der Käsekuchen nun erst einmal Temperatur annehmen und etwas aufgehen. WICHTIG! Öffne die Ofentür während des Backvorgangs nur wie beschrieben. Ansonsten könnte der Soufflé-artige Cheesecake in sich zusammenfallen.
    • Erhöhe die Ofentemperatur nach 20 Minuten auf 150°C. Die Ofentür bleibt dabei geschlossen.
    • Nach 15 Minuten öffnest du nun einmal kurz für etwa 10 Sekunden die Ofentür und verringerst die Temperatur auf 100°C für die dritte Backphase. Nun wird der Käsekuchen noch einmal für 40 Minuten durchgebacken.
    • Schalte den Ofen anschließend aus. Öffne die Ofentür einmal kurz und schließe sie dann wieder. Lass den Käsekuchen für 10 Minuten im geschlossenen Ofen abkühlen.
    • Hole den Kuchen vorsichtig aus dem Ofen. Er wird sich wahrscheinlich schon selbst etwas vom Rand gelöst haben. Ansonsten hilf einfach etwas nach. Stürze die Kuchenform nun vorsichtig und lasse den Käsekuchen auf deine Hand oder ein Kuchengitter gleiten (Vorsicht heiß!). Drehe ihn anschließend direkt wieder richtig herum.

    Zeit zum Anrichten

    • Im Gegensatz zu anderen Cheesecake und Käsekuchen Varianten kannst du den japanischen Käsekuchen nun tatsächlich auch schon warm servieren. Dazu passt entweder ein fruchtiges Kompott oder frische Früchte. Aber auch einfach etwas Puderzucker bildet schon einen perfekten Abschluss. Solltest du den Käsekuchen nicht direkt verschmausen, kannst du ihn nach dem Abkühlen ohne Probleme 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

    Macht es euch lecker! Eure Madame Dessert

      Kommentare

      Ina

      Liebe Eva,
      dieser Käsekuchen steht auch schon so lange auf miner To-Do Liste. Jetzt weiß ich, wo ich ein gutes Rezept finde! Er sieht wirlich großartig aus. Vielen lieben Dank, für deinen Beitrag zum Event.
      Sonnige Grüße,
      Ina5 stars

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